Was sich wirklich ändert.
Ein Foto deiner Zeichnung bringt oft Papier, Schatten und kleine Spritzer mit. In der Ergebnisansicht trennst du diese Dinge vom eigentlichen Motiv. Erst danach wird die saubere Schwarzform als Vektor aufgebaut.
Feine Linien hängen von Gewebe, Farbe, Rakel, Material und Druckgröße ab. Vector Boy kann die Form liefern, aber nicht wissen, welche Linie dein konkreter Druckaufbau noch stabil überträgt. Diese Grenze klärst du mit dem Druckbetrieb.
Was vor dem Film geklärt sein sollte
- Endgröße und Material festlegen
- Mindeststrich und Gewebe mit dem Druckbetrieb abstimmen
- Schwarze Flächen auf Lücken kontrollieren
- Mehrfarbige Motive in einzelne Farbauszüge trennen
Schritt für Schritt.
- Vorlage gerade und gleichmäßig beleuchtet laden.
- Die gewünschten Druckflächen über Schwarzanteil sichtbar machen.
- Papier und Schatten mit Kontrast und Helligkeit entfernen.
- Spritzer nur löschen, wenn sie nicht zur Gestaltung gehören.
- In Vector besonders enge Innenräume und feine Linien prüfen.
- Das vom Druckbetrieb verlangte Vektorformat exportieren.
Vector Boy erstellt keine Rasterweite, keinen Mehrfarbauszug und keine Belichtungsparameter. Für Halbtöne und mehrere Farben brauchst du eine passende Druckvorstufe.
Fragen vor dem Export.
Kann ich ein Foto als Siebdruckraster umwandeln?
Nicht kontrolliert. Vector Boy macht eine harte Schwarz Weiß Trennung. Ein definiertes Druckraster gehört in eine Vorstufensoftware.
Warum muss Schwarz wirklich deckend sein?
Der Film steuert die Belichtung. Halbtransparentes Schwarz kann Licht durchlassen und das Sieb ungewollt öffnen.
Kann ich die Druckfarbe schon im Export wählen?
Ja. Die Vektorfarbe lässt sich wählen. Für den Belichtungsfilm verlangt der Betrieb häufig trotzdem deckendes Schwarz.