Was sich wirklich ändert.
WEBP spart im Web Speicherplatz, bleibt aber ein Pixelbild. Für Plotter, Druck und freie Skalierung muss die sichtbare Form als Vektorgeometrie neu aufgebaut werden.
Die Vorlage wird zuerst in Schwarz und Weiß getrennt. Zusammenhängende schwarze Pixel bilden Flächen, deren Außenränder und Punzen erkannt und anschließend in geschlossene Bézierpfade übersetzt werden.
Eine brauchbare Vorlage hat
- eine klare Trennung zwischen Motiv und Hintergrund
- genug Auflösung für den feinsten gewünschten Strich
- gleichmäßiges Licht ohne Reflexionen auf dem Motiv
- keine Perspektivverzerrung, wenn Geometrie wichtig ist
Schritt für Schritt.
- Vorlage in die Vector-Boy-Arbeitsfläche laden.
- Schwarzanteil, Kontrast und Helligkeit im Vergleich mit dem Original einstellen.
- Stellen entfernen, die nicht zum Motiv gehören.
- Vektoransicht prüfen und Pixelgetreu, Pixelfein oder Subpixel als Konturmodus wählen.
- Sichtbare Treppen glätten und Bézierpfade vorsichtig vereinfachen.
- SVG nach Kontrolle geschlossener Konturen und Punzen herunterladen.
Transparenz allein entscheidet nicht über die Kontur. Maßgeblich sind die sichtbaren Helligkeitswerte des Motivs.
Fragen vor dem Export.
Kann ich transparente WEBP-Dateien laden?
Ja. Entscheidend für die Schwarz-Weiß-Trennung ist dennoch die sichtbare Helligkeit des Motivs.
Wird das SVG im Browser angezeigt?
Ja. SVG ist ein offener Webstandard und lässt sich außerdem in vielen Designprogrammen bearbeiten.