Eine Vektorform ist noch keine Schablone.
Bei einer echten Schablone müssen alle stehenbleibenden Innenflächen mit dem Außenmaterial verbunden sein. Das Innere eines O, A oder P würde sonst beim Ausschneiden herausfallen. Solche Verbindungen heißen Stege und müssen abhängig von Material und Werkzeug bewusst konstruiert werden.
Vector Boy isoliert und vektorisiert das Motiv, erfindet aber keine gestalterisch sinnvollen Stege. Nutze den Export als saubere Grundlage und ergänze die Verbindungen anschließend in einer Vektor- oder CAD-Software.
Typische Einsätze
- Sprüh- und Rollschablonen
- Beschriftung auf Kisten, Wänden oder Textilien
- Plotter-, Laser- und Frässchablonen
- Vorlagen für manuellen Zuschnitt
Positiv und Negativ denken.
- Entscheide, ob die schwarze Form ausgeschnitten oder stehenbleiben soll.
- Lade die Vorlage und reduziere sie mit den Tonwertreglern auf klare Flächen.
- Entferne alle Bereiche, die nicht zur Schablone gehören.
- Prüfe Inneninseln und markiere, wo später Stege erforderlich sind.
- Glätte nur die durch Rasterung entstandenen Treppen.
- Exportiere Vektor oder DXF und ergänze Stege, Maße sowie Werkzeugkorrektur im Zielprogramm.
Halte beim Lasso die Optionstaste gedrückt, wenn nur der umrandete Bereich erhalten und alles außerhalb gelöscht werden soll.
Format nach Werkzeug.
PDF eignet sich als maßstäbliche Druckvorlage für Handzuschnitt. SVG ist flexibel für Plotter und Vektorprogramme. DXF übergibt geschlossene Konturen an CAD-, Laser- und Frässoftware. Prüfe nach dem Import immer Größe, Einheit und Schneidrichtung.
Häufige Fragen
Setzt Vector Boy automatisch Stege?
Nein. Die Position von Stegen ist eine gestalterische und materialabhängige Entscheidung. Ergänze sie nach dem Vektorexport im Zielprogramm.
Wie breit müssen Stege sein?
Das hängt von Material, Schablonengröße und Werkzeug ab. Dünne Folie braucht andere Stege als Holz oder Metall. Orientiere dich an Tests und Herstellerwerten.