Was sich wirklich ändert.
Beim Vektorisieren bleiben die schwarzen Flächen und ihre echten Aussparungen übrig. Das ist für Buchstaben besonders wichtig, weil Innenräume nicht als weiße Objekte obenauf liegen, sondern wirklich aus der Form ausgespart werden.
Die genauen Mindestmaße hängen vom Hersteller und Material ab. Als Orientierung nennen Produktionsbetriebe häufig Mindeststriche und Mindestabstände. Frag diese Werte ab, bevor du feine Details verstärkst oder entfernst.
Vor der Übergabe prüfen
- Endformat in Millimetern festlegen
- Mindeststrich und Mindestabstand beim Hersteller erfragen
- Innenräume von A, O, P und ähnlichen Formen kontrollieren
- Klären, ob der Hersteller selbst spiegelt
Schritt für Schritt.
- Das größtmögliche Logo oder einen geraden Scan laden.
- Schwarzanteil so einstellen, dass Linien verbunden bleiben.
- Störpartikel nur verwenden, wenn keine wichtigen kleinen Punkte existieren.
- In Vector stark in Buchstaben und schmale Zwischenräume zoomen.
- Glättung sparsam verwenden und die Form in Endgröße ansehen.
- PDF, SVG oder EPS nach Vorgabe des Stempelbetriebs exportieren.
Eine Vektordatei kennt die Materialgrenzen der Stempelplatte nicht. Verbindliche Mindeststärken und Spiegelung immer mit dem produzierenden Betrieb klären.
Fragen vor dem Export.
Muss ich die Stempelvorlage spiegeln?
Das hängt vom Betrieb ab. Viele Hersteller spiegeln in der Produktion selbst. Frag vorher, damit es nicht doppelt passiert.
Warum laufen Innenräume im Abdruck zu?
Sie können zu klein sein oder der Schwarzanteil war zu hoch. Prüfe die Datei in Endgröße und beachte die Mindestabstände des Herstellers.
Ist SVG oder PDF besser?
Beides kann funktionieren. Nutze das Format, das dein Stempelbetrieb ausdrücklich verlangt.