Was sich wirklich ändert.
Vector Boy baut aus jeder zusammenhängenden schwarzen Fläche einen geschlossenen Außenrand. Weiße Innenräume werden als eigene Gegenform erhalten. Das ist der Unterschied zwischen einer gefüllten Form und einer Sammlung loser Linien.
Vor dem Export kontrolliere ich drei Dinge: schmale Verbindungen, winzige Inseln und Innenräume, die fast zulaufen. Technisch kann alles geschlossen sein und in der echten Größe trotzdem zu fein für Messer, Laser oder Material werden.
Was du vor der Maschine prüfst
- Außenkante bildet eine vollständige Form
- Punzen in Buchstaben wie a, e oder o bleiben offen
- Keine doppelte Kontur liegt direkt über einer zweiten
- Kleine Inseln sind gewollt und in der Ausgabegröße produzierbar
Schritt für Schritt.
- In Ergebnis prüfen, ob die schwarze Fläche wirklich zusammenhängt.
- Zu Vektor wechseln und weit in enge Ecken hineinzoomen.
- Ungewollte Inseln mit dem Lasso entfernen.
- Bézier Vereinfachung nur erhöhen, wenn die Form dabei stabil bleibt.
- SVG oder DXF exportieren und in der Zielsoftware erneut kontrollieren.
- Vor einer Serie einen Test in der tatsächlichen Größe fertigen.
Geschlossen bedeutet geometrisch korrekt, aber nicht automatisch produzierbar. Mindeststeg, Werkzeugbreite und Materialverhalten hängen von deiner Maschine und der Ausgabegröße ab.
Fragen vor dem Export.
Warum sind geschlossene Pfade beim Plotten wichtig?
Eine geschlossene Kontur beschreibt eine vollständige Schnittform. Offene Enden können zu Lücken oder unerwarteten Fahrwegen führen.
Werden Innenräume ebenfalls geschlossen?
Ja. Aussparungen werden als geschlossene Gegenkonturen innerhalb der schwarzen Fläche angelegt.
Kann ich doppelte Linien in Vector Boy erkennen?
In der Vektoransicht siehst du die erzeugten Konturen. Die finale Produktionskontrolle sollte zusätzlich in deiner Zielsoftware stattfinden.